gruene Trennlinie - - -
Welt der Bücher und Zeitschriften – Esperanto und andere Plansprachen  
Aktuelles, Wissens- und Bedenkenswertes aus der
Deutschen Esperanto-Bibliothek Aalen



 Achtung! Sperrfrist beachten! :
Erscheinungstag von Esperanto aktuell 2017/5
[planmäßig im September 2017] gruene Trennlinie - - -

gruene Trennlinie - - -
S
1

Folge 34: Sprache der Wissenschaften(0)
 diese Seiten sind vorerst nur Platzhalter für einen neuen Text aus Esperanto aktuell 2017/Heft5!  
 
 
   

Wissenschafts-Babel – Scientific Babel

 

Gordin, Michael D[an] *1974- *: Scientific Babel : how science was done before and after global English. - Chicago [u.a.] : The Univ. of Chicago Press, 2015. - 415 S. : graph. Darst. - ISBN 978-0-226-00029-9 [KLA==501/.4] = Wissenschafts-Babel, wie man wissenschaftlich arbeitet, vor und nach dem globalen Englisch.

Der Grund dafür, gerade jetzt über diese Studien zu schreiben (und sie ggf. zur Lektüre zu empfehlen, s.u.) ist nicht der verspätete Einkauf oder Unaufmerksamkeit. Die Existenz des Buchs war bekannt, da die ESF (Esperantic Studies Foundation schon einige Zeit darauf hingewiesen hatte, www.esperantic.org/en/publications/recent-books/). Klar war, dass es sich um das Thema Wissenschafts¬sprache handelte und der Historiker Gordin vermutlich auch über Esperanto geschrieben hatte. Irgendwie passte es also in unsere Sammlung.

Jetzt aber erhielt ich ein sehr günstiges Angebot und seit dem Frühjahr ist auch eine Taschenbuchausgabe verfügbar (ISBN 978-1781251157). Und überdies kann man (sofern man der Lese-Empfehlung folgen will) auch das gesamte Buch auch kostenfrei aus dem Netzarchiv beziehen oder gleich direkt dort lesen:
kurzelinks.de/pdf-scientific-Babel.

   vor zu S. 2!

Der Autor sagt es uns gleich vorneweg, worum es ihm geht: „Dieses Buch ... ist nicht grundsätzlich ein Buch über Englisch. Es geht um die Geschichte der wissenschaftlichen Sprachen, die Menge der Sprachen, durch die wissenschaftliche Erkenntnisse produziert und kommuniziert wurden.“ (S. 1). „Ich bin nicht der Ansicht, es gäbe Sprachen, die schon in sich wissenschaftlicher daherkommen als andere (obwohl das einige für sich reklamierten und auch heute noch reklamieren, wie wir sehen werden)“ (S. 3) – und er schränkt den Begriff Wissenschaft ein. Er will ihn in ganz engem Sinne auf die Eliten der Naturwissenschaft fokussieren, die sich nur um die harten Fakten kümmert und im inneren Zirkel der Forscher unter sich bleibt. Außen vor bleiben dabei selbst die Medizin und die angewandten Wissenschaften wie Ingenieurwesen oder Agronomie, erst recht aber die Geisteswissenschaften, weil solche Fächer viel stärker auf die Muttersprachen verwiesen sind. Übrig bleiben also Physik, Chemie, Biologie und Mathematik.

Worum geht es da? Marek Chojnowski ist Ratsherr im Stadtrat von Białystok und repräsentiert dort die national-konservative rechts-populistische Partei PiS, Prawo i Sprawiedliwość (= Recht und Gerechtigkeit; über die Einordnung der Partei lässt sich trefflich streiten; viele bezeichnen sie als national-klerikal oder gar nationalistisch-rechtskonservativ). In einer Pressekonferenz am 12. Mai entrüstete er sich darüber, dass der Zamenhof-Comic auch das Pogrom von 1906 erwähne, bei dem fast 90 tote Juden zu beklagen waren. Dazu wähnte er sich berufen, weil die Herausgabe wohl mit Subventionen der Stadt gefördert worden war; daher gehe es gar nicht, dass dieses Buch dem Ruf der Stadt schade.

Zunächst schien es, als hätte man diese Pressekonferenz kaum wahrgenommen, vor allem außerhalb Białystoks. Doch gerade die Judenheit hatte sehr wohl ein Gespür für die hier angedeutete antisemitische Stimmung. Man las sogar von Zensur, war doch gefordert worden, die Erwähnung des Pogroms in Folgeauflagen zu tilgen. Das wiederum fanden auch Seiten mit reinem Comic-Zielpublikum einer Erwähnung wert (man kann es also nicht als pure Empfindlichkeit jüdischer Kreise oder Esperantisten abtun). vor zu S. 2!

 
S
2
 

Der zweite Bürgermeister Rafał Rudnicki ruderte dann auch zurück und meinte, die Stadt wolle keine Zensur, aber wenigstens die Erwähnung, dass die Pogrome von zaristischen Kreisen ausgingen. Er hätte wohl besser erst im Text nachgesehen; denn genau dies war ja dort bereits zu lesen:

Pressekonferenz und Meldungen darüber bezogen sich auf die polnische Comic-Ausgabe, die mir nicht vorliegt. Ich denke aber, dass die englische Ausgabe kaum anders getextet wurde, nur die Bilder sind wohl anders gewählt. Im Text des Comics erzählt Zamenhof:
„En 1906, en la Dua
Kongreso en Ĝenevo, mi devis mencii eventojn de Bjalistoko ... ilia tuta kulpo konsistis nur en tio, ke ili parolis alian lingvon kaj havis alian gentan religion ...“
Der Comic fährt dann fort:

„Ĉu vi scias, ke ...? En 1906 en Bjalistoko, laŭ la inspiro
de caraj aŭtoritatoj (armeo kaj polico), okazis pogromo de la juda loĝantaro. Tiam pereis 88 personoj, el kiuj 82 estis de judisma kredo.“

Nun zum nächsten Thema! Ende Juni war es endlich soweit: die lange erwartete Überarbeitung des deutschen Urheberrechts passierte die letzten Abstimmungen in Bundestag und Bundesrat und wird (wohl ab 1.3.2018) als UrhWissG in Kraft treten können.

   

Im Spannungsfeld zwischen den Interessen des freien Zugangs zu Wissen und den berechtigten Interessen der Urheber (und der Verleger als deren Mittelmänner) war es nie unumstritten. Man muss jetzt sorgfältig prüfen und nachlesen, was sich alles zum Guten gewendet hat (aus wessen Sicht?) und wo dringend noch Nachbesserungsbedarf besteht.

Das wird nicht so schnell gehen, und so will ich auch nicht sofort im Detail darauf eingehen; es sollte hier mal erwähnt werden – wir werden weiter beobachten und sehen, was sich für die Praxis in Bibliothek und Fernleihe tun wird.

Doch werfen wir einen kurzen Blick auf das Regal mit neuen Büchern: im Vorjahr erschien bereits das Oklingva medicina enciklopedia vortaro des Kroaten Jozo Marević. Vor mehr als einem Jahr hatte ich in Kroatien angefragt, ob die Bibliothek ein Freiexemplar oder doch wenigstens einen Sonderpreis erhalten könnte. Da diese Kommunikation nicht zu einem Erfolg führte, haben wir nun von anderer Seite bestellt, und nun ist es da, da schwerste und wohl größte Buch der Esperantowelt, das die Rekordzahlen von Árpád Máthés Zeitschriftenbibliographie übertrifft: es ist gewichtiger, fast 4,5 kg, größer, dicker und mit 3148 Seiten auch umfangreicher. Eine ausführliche Besprechung von Dr. Christoph Klawe findet man in der Fachzeitschrift MIR, medicina internacia revuo im Dezember 2016 oder in der revuo Esperanto von Mai 2017(1).

Zu guter Letzt werfen wir auch noch einen Blick auf den Zeitschriftenbestand. Das Sterben der Papierausgaben geht munter weiter; jetzt hat es mit „ipi, informilo por interlingvistoj“ auch das sehr renommierte Blatt getroffen, das Detlev Blanke ein ganzes Vierteljahrhundert erfolgreich betreut hatte. Mit der Nummer 25(2016)99 erschien die letzte gedruckte Ausgabe. Stolze 98 Nummern konnte er noch selbst redigieren.
vor zu S. 3! zurück zu S. 1!

 
S
3
 

In der letzten (Nummer 99) würdigen Sabine Fiedler und Cyril Brosch noch einmal sein Leben und Werk und bieten die (wohl nicht letzte?) Fortschreibung seiner schier endlos scheinenden Publikationenliste.

Das Heft endet dann mit einer (meiner Ansicht nach) ebenfalls traurigen Mitteilung Humphrey Tonkins (der diese natürlich in positivere Worte kleidet): „Intertempe la mondo ŝanĝiĝis. Kiam fondiĝis IpI kaj ties antaŭulo, la reto estis nur utopia espero, komputiloj estis novaj, pezaj kaj neflekseblaj, kaj la ĉefa ligilo inter interlingvistoj estis presitaj tekstoj kaj poŝtaj servoj. En la nuna jarcento ni eniras novan eraon, kiam regas tuja reta komunikado, sociaj medioj, kaj tekstado. Necesas adapti nin al tiu nova erao. … Ek de nun ni transiros al reta komunikado, do ĉesos aperi papera informilo.“

Das Gute daran (für die Außenwirkung in der englisch-sprachigen Wissenschaft): ab sofort erscheint in ähnlicher Form (wie das bisherige ipi in Esperanto, das natürlich weiter leben wird, aber nicht mehr auf Papier) ein neues Periodikum namens „ifi, information for interlinguists“, das in englischer Sprache versuchen wird, einen noch weiteren Interessentenkreis zu erreichen: „The passing of Detlev Blanke was a huge blow for us all, and for the field of interlinguistics. We hope that we can continue his work in this new form and that we will be worthy of his legacy.“ (Detlev Blankes Tod war ein großer Schlag für uns alle und für die Interlinguistik. Wir hoffen, in dieser neuen Form seine Arbeit fortsetzen zu können und uns damit seines Vermächtnisses würdig zu erweisen.)

Warum ich das thematisiere? Ich finde dieses langsame Zeitschriftensterben gar nicht so gut, weil Bestand und Überdauern da nicht mehr gesichert sind. Langzeitarchi-vierung ist zwar ein interessantes Thema, und auch der deutsche Gesetzgeber hat endlich Grundlagen für die Praxis der Nationalbibliothek geschaffen: Die DNB ist bereits seit 2006 für die Sammlung und Bewahrung auch von Netz-publikationen zuständig. Mit der neuen Bestimmung kann sie ihrem Auftrag endlich in rechtssicherer Weise nachkommen.

   

Dieses Zeitschriftensterben greift immer mehr um sich, und es gibt diverse Stufen und Varianten dieses Sterbens: Eine Zeitlang publiziert man parallel zur gedruckten Ausgabe auch Seiten im Netz. Manche Zeitschriften bieten ihre älteren Hefte auch als kostenfreie pdf-Ausgaben an ( das jeweils aktuellste oder die Nummern des laufenden Jahren sind dann den "echten" Abonnenten vorbehalten, gegen Eingabe eines Passworts. Irgendwann lässt man dann doch die gedruckten Ausgaben verschwinden oder versendet einfache Kopien, zuweilen in minderer Qualität an die älteren, zu konservativen Mitglieder, die nicht auf Papier verzichten wollen oder können. Und schlussendlich findet dann der endgültige Schnitt statt, indem man seine pdf-Dateien nur noch gegen Abo-Gebühr verkauft. Soweit zum langsamen Aussterben gedruckter Ausgaben; dabei wurden noch nicht einmal die Periodika genannt, welche primär und ausschließlich im und für das Netz erscheinen und auch so geschaffen wurden.

Seit 2012 sammelt die Deutsche Nationalbibliothek ausgewählte Netzseiten. Diese werden durch einen Dienstleister über ein automatisiertes Verfahren (Webharvesting) eingesammelt. Beim Sammlungsaufbau strebt die Deutsche Nationalbibliothek auch die Zusammenarbeit mit externen Partnern an. Esperanto-Seiten jedoch stehen da nicht im Fokus.

Und zum noch traurigeren Teil dieser Seiten: Als ich vor fast 25 Jahren eine Einladung zum Besuch der Frankfurter Buchmesse erhielt, um dort einen Tag mit Heinz Max Bleicher und Peter Härtling zu verbringen, ahnte ich noch kaum, was für ein Privileg mir da zuteil wurde. Gerne erinnere ich mich zurück an beide Herren, die jeder auf seine Art ein Flair von Persönlichkeit ausstrahlten: der liberale Verleger aus Gerlingen, der sich nicht nur für Esperanto-Publikationen, sondern auch vor allem für die Versöhnung mit unseren jüdischen Mitbürgern einsetzte, und der Schriftsteller Peter Härtling, bekannt als Preisträger des Aalener Schubart-Literaturpreises, ein herzlicher und weltoffener Mitmensch mit Interesse an fast allem: an Kindern, auch mit Behinderung, an Musik und Menschen im Schatten. vor zu S. 4! zurück zu S. 2!

 
S
4
 

Jetzt gab er mir Anlass, hier wenigstens einen kurzen Nachruf zu verfassen:

Peter Härtling *13.11.33 – †10.7.17

הרטלינג פטר 헤르틀링 페터 Pētā Herutoringu – am besten soll Petro Hertlingo doch selber zu Worte kommen, und zwar mit einem seiner (und meiner) Lieblingsgedichte:

Se ĉiu unu floron plantus,
ĉiu homo sur ĉi ter’,
kaj, anstataŭ pafi, dancus,
pagus per ridet’, ne per moner’;
se
ĉiu al alia varmon donus
kaj pri forto ne plu fanfaronus;
se
neniu plu alian pikus,
en
mensogon ne plu sin implikus;
se la
oldaj iĝus kiel junaj,
ŝarĝojn portus en strebadoj kunaj;
se
fareblus tiuj «se» precize,
ja ne
vivus ni jam paradize.
Tamen, kion la milit-amoko
preskaŭ fuŝis, komenciĝus:
hom-epoko.

(Esperantigo de Adolf Burkhardt 1985)
   

   



Zwei Werke von ihm sind auch in Esperanto übersetzt:

Tia estis Hirblo: kiel Hirblo venis en la hejmon, kial li estas malsimila ol aliaj, kaj ĉu estas eble helpi al li / Hertlingo Petro. - 1-a eld. Esperantigita. - Gerlingen: eldonejo Bleicher, [1992]. - 94 p.

Avinjo: la rakonto pri Kalle, kiu perdas siajn gepatrojn, kaj lia avino decidas zorgi pri li / Peter Härtling. Bildoj de Peter Knorr. [Trad. kaj eld.: Nora Caragea]. - 1-a eldono - [Frankfurt am Main: Caragea, 2000]. - 79 p. : ilustr.

Hertlingo Petro – diese Esperanto­form seines Namens hat er selber so autorisiert. vor zu S. 5! zurück zu S. 3!

 
S
5
 

Wem es gelingt, eines der Hörbücher dazu zu erwerben, in dem Härtling selber "seinen Hirbel" liest, der kann sich glücklich schätzen; denn genau so war er, nicht nur "der Hirbel", sondern Peter Härtling selber! Nach meinen Informationen gibt es diese CD nur noch gebraucht bei Medimops, leider. Aber: Besuchen Sie doch mal wieder Ihre örtliche Stadtbücherei! Die hat womöglich ein Exemplar zum Ausleihen - das ist allemal preiswerter und vermittelt auch einen Eindruck von Peter Härtling.

 


 



























Utho Maier
vor zu S. 6! zurück zu S. 4!

 
  zurück zu S. 4!
 

gruene Trennlinie - - - Stand: 170117
Utho Maier

 

Spenden für die Deutsche Esperanto-Bibliothek Aalen erbeten!

Jeder Euro hilft, jeder Tropfen auf den heißen Stein! oni ja scias, ke eĉ guto malgranda konstante frapanta … - steter Tropfen …

… auf das GEA-Konto
IBAN DE32 5085 1952 0040 1145 71 (Sparkasse Odenwaldkreis) mit Vermerk „Bibliothek AA“
[s.a. www.esperanto.de/de/spenden]
- bildo prenita el https://esperanto-usa.org/en/content/eĉ-guto-malgranda
gruene Trennlinie - - -
 

(0) Diese Seite ist auch (Plan) erreichbar über die Kurzadresse http://kurzelinks.de/skandaleto.

(1) Diese ­Hinweise fehlen leider gänzlich beim UEA-Bücherdienst, auch die auf weitere Besprechungen,
wie Europa Bulteno (2016)159, S. 5-7 ► E:\eigDat\{_por-espbib_}\e-gaz\europa_bulteno_@\(2016)156-161\eb-159-2016-04.pdf)
oder IPR, internacia pedagogia revuo 46(2016)162, S. 29-30 ► www.ilei.info/pdf/Ipr162rete_granda_ierferfi.pdf
bzw. www.esperanto.hr/agado_oklingva.htm.

(2) Wiese hat übrigens als Volkswirtschaftler eher Bezüge zu Selten (und darüber eventuell auch zum Esperanto) - jedoch konnte beides bislang (noch) nicht verifiziert werden. Denn auch Spieletheorie ist auf seiner Agenda, wie man an dieser Publikationsliste sehen kann: https://www.wifa.uni-leipzig.de/itvwl/mikro/leute-team/prof-dr-harald-wiese.html

(3) http://www.gesetze-im-internet.de/verlg/BJNR002170901.html oder http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/verlg/gesamt.pdf

(4) www.komiks.gildia.pl/komiksy/doktor-esperanto/1-english-esperanto

(re!)
Da nicht klar ist, wie lange diese polnischen Seiten noch verfügbar sein werden, werden hier die verfügbaren Beispielseiten gesichert:

 
 

gruene Trennlinie - - - Stand: 170606
Utho Maier

 
gruene Trennlinie - - - Ausgabestand:
dn:
E:\gebAAtst_[O]\vonWeb2015\u52491909@esperanto-aalen.de-{stat150715}- . . . aktuell (8.2.16): E:\_G_GEBAA\web-akt_vonMSI\2015nov17\u52491909@esperanto-aalen.de\kulturgut_erhalten.htm
lokale Dateien und Infos zum Thema: E:\{{-akt-}}\bibl-news, Verzeichnis aktualisiert: (8.2.16)
-> alte Netzseiten! — www.esperanto-bibliothek.gmxhome.de/infos/info.htm
   
02.09.2017 {> Übersicht!} ◊ -> …



inzwischen geschlossene Netzseiten: www.komiks.gildia.pl/szukanie?q=zamenhof, www.komiks.gildia.pl/komiksy/doktor-esperanto/1, www.komiks.gildia.pl/komiksy/doktor-esperanto/1-english-esperanto,
https://www.gildia.pl/komiksy/292019-doktor-esperanto-a-comic-book-about-ludwik-zamenhof-komikso-pri-ludoviko-zamenhof
https://translate.google.com/translate?hl=de&sl=auto&tl=de&u=https%3A%2F%2Fwww.gildia.pl%2Fkomiksy%2F292019-doktor-esperanto-a-comic-book-about-ludwik-zamenhof-komikso-pri-ludoviko-zamenhof.
https://translate.google.com/translate?sl=auto&tl=de&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=www.komiks.gildia.pl%2Fkomiksy%2Fdoktor-esperanto%2F1-english-esperanto&edit-text=,
https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias%3Daps&field-keywords=9788394268305,
www.worldcat.org/title/doctor-esperanto-a-comic-book-about-ludwik-zamenhof-doktoro-esperanto-komikso-pri-ludoviko-zamenhof/oclc/962369585?loc=, https://szukamksiążki.pl/SzukamKsiazki/katalog/show.html?katalog=0&idMain=3583414&bibId=960&se=on,

www.dasbibliothekswissen.de/E-Book-Quartalsbericht:-Hohe-Kaufintensivität-lässt-Absatz-leicht-steigen.html,
www.ubs-meineke.de/fileadmin/meinekes_upload/Dokumente_zum_downloaden/Publikationen_2014_2015/MEINEKE_MENGE_2014_ENB_58_153-154.pdf, www.kulturbewahren.de/bewahren/fb/a/news/ctenolepisma-longicaudata/?tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=fc6ef22373857c7b25b45b7afa7e1c3c, www.mdr.de/wissen/papierfischchen-100.html, https://wiki1.hbz-nrw.de/display/HIBE/2017/05/09/Papierfischchen+unterwegs,
https://www.clean-stgallen.ch/fileadmin/customer/assets/grp/bilder/Schaedlinksbekaempfung/Unterschied-zwischen-Silberfische-Papierfischchen.pdf, archivalia.hypotheses.org/64971,
https://www.bundesarchiv.de/imperia/md/content/bundesarchiv_de/fachinformation/ark/2016-08-01_kla_empfehlungen_schaedlingspraevention.pdf
www.bib-info.de: Die Papierfischchen - eine Gefahr,
pro.europeana.eu/enumerate/surveys/core-survey-4,
Findmitteldatenbanken wichtiger deutscher Archive, https://www.inetbib.de/listenarchiv/msg45305.html, Die wichtigsten Findbuchdatenbanken in Deutschland - Gesamtübersicht, https://www.ulb.hhu.de/de/recherchieren/fachdatenbanken/dbis.html?lett=&titel_id=12564&target=detail&colors=15&ocolors=40,
www.historicum-estudies.net/etutorials/tutorium-archivarbeit/weg-der-recherche/archivsuche-im-internet/, archive-bw.de: Was ist ein Archiv?,
Wolkenkuckucksheim: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolkenkuckucksheim, https://eo.wikipedia.org/wiki/Aristofano, https://eo.wikipedia.org/wiki/La_nuboj, www.gutenberg.org/files/3013/3013-h/3013-h.htm, https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Vögel_(Aristophanes),


(aktualigo) Inzwischen gibt es Fortschritte – generell sollte man ja nie voreilig die Flinte ins Korn werfen – Aufgeben ist Faulheit, also gilt es immer wieder erneut zu recherchieren:
Es konnte ja nicht sein, dass so eine ganze Auflage sich in Luft auflöst.
Und in der Tat ist es doch nicht so, auch wenn die Bücherdienste von UEA, FEL oder in Deutschland kein Angebot dazu haben.
Irgendwann stieß ich auf dieses Angebot der Italiener:
www.esperanto.it/index_htm_files/CATALOGO 2017.pdf,
und die Liste bietet doch tatsächlich die englisch-sprachige Version des Comics zum Verkauf an, sogar zu einem günstigen Preis!
(S. 37):   
 

17.06.22

Memento:
 

Meinen letzten Beitrag (Folge 32) in Esperanto aktuell hätte man ja noch so resümieren können: "in Polen laufen die Uhren eben anders als erwartet".
Jetzt aber würde ich eher so formulieren:
Aus meinem Lateinunterricht kenne ich noch die Maxime "de mortui nil nisi bene" (sprich über Verstorbene nur in guter Weise).
 

Inzwischen glaube ich, dies muss ein wenig an moderne Zeiten angepasst werden, und zwar so:
 

Sag nie was Negatives über Polen (weder über Land noch Leute)! Schränke lieber dein eigenes Recht auf Meinungsfreiheit ein;
denn wer mit Argumenten nicht mehr weiter kommt, dem ist jedes Mittel recht, auch wenn es faktische Zensur bedeutet.

Das kreide ich nicht nur den Polen (oder besser: manchen Ratsmitgliedern von Bialystok) an, sondern beispielsweise auch den Türken,
die immer noch den Genocid an den Armeniern leugnen und lieber andere der Nazimethoden bezichtigen, die sie selber vorführen und vorführten.

Ich greife wieder auf Latein zurück: o tempora, o mores!

Früher scherzte man über Zensur: "die hat auch ihre guten Seiten, nämlich, dass die Zensoren gezwungen sind, vernünftig Esperanto zu lernen" –
heute halte ich persönlich mehr vom Recht auf Meinungs- und Gedankenfreiheit und pfeife auf das Recht von Staaten oder anderen Institutionen auf Zensur!

Wenn heute ein Stadtrat versichert, er wolle keinerlei Zensur, aber gewisse Seiten müssten einfach aus einem (bereit gedruckten und verkauften) Comic entfernt werden,
weil solche Thematik nur etwas für Historiker sei; andere Leute bräuchte das nicht zu wissen, dann fällt mir doch gleich wieder die altbekannte
Beteuerung des Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht ein: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten" – Natürlich nicht, aber zwei Monate später,
am Sonntag, dem 13. August 1961, begannen nachts gegen 1 Uhr Streitkräfte der DDR, die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin sowie der zwischen
West-Berlin und der DDR auf ihrer vollen Länge (nahezu 170 km) praktisch lückenlos und zur gleichen Zeit mit einem gewaltigen Aufwand
an Menschen und Material abzuriegeln und Sperranlagen zu errichten.

Wie macht man Trennungen?


Auch anti­quarisch war nichts zu finden. tat¬sächlich

17.07.02