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Welt der Bücher und Zeitschriften – Esperanto und andere Plansprachen  
Aktuelles, Wissens- und Bedenkenswertes aus der
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Folge 34: Sprache der Wissenschaften(0)
 diese Seiten sind vorerst nur Platzhalter für einen neuen Text aus Esperanto aktuell 2017/Heft5!  
 
 
   

Wissenschafts-Babel – Scientific Babel

 

Gordin, Michael D[an] *1974- *: Scientific Babel : how science was done before and after global English. - Chicago [u.a.] : The Univ. of Chicago Press, 2015. - 415 S. : graph. Darst. - ISBN 978-0-226-00029-9 [KLA==501/.4] = Wissenschafts-Babel, wie man wissenschaftlich arbeitet, vor und nach dem globalen Englisch.

Der Grund dafür, gerade jetzt über diese Studien zu schreiben (und sie ggf. zur Lektüre zu empfehlen, s.u.) ist nicht der verspätete Einkauf oder Unaufmerksamkeit. Die Existenz des Buchs war bekannt, da die ESF (Esperantic Studies Foundation schon einige Zeit darauf hingewiesen hatte, www.esperantic.org/en/publications/recent-books/). Klar war, dass es sich um das Thema Wissenschafts¬sprache handelte und der Historiker Gordin vermutlich auch über Esperanto geschrieben hatte. Irgendwie passte es also in unsere Sammlung.

Jetzt aber erhielt ich ein sehr günstiges Angebot und seit dem Frühjahr ist auch eine Taschenbuchausgabe verfügbar (ISBN 978-1781251157). Und überdies kann man (sofern man der Lese-Empfehlung folgen will) auch das gesamte Buch auch kostenfrei aus dem Netzarchiv beziehen oder gleich direkt dort lesen:
kurzelinks.de/pdf-scientific-Babel.

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Der Autor sagt es uns gleich vorneweg, worum es ihm geht: „Dieses Buch ... ist nicht grundsätzlich ein Buch über Englisch. Es geht um die Geschichte der wissenschaftlichen Sprachen, die Menge der Sprachen, durch die wissenschaftliche Erkenntnisse produziert und kommuniziert wurden.“ (S. 1). „Ich bin gewiss nicht der Ansicht, es gäbe Sprachen, die schon in sich wissenschaftlicher daherkommen als andere (obwohl das einige für sich reklamierten und auch heute noch reklamieren, wie wir sehen werden)“ (S. 2-3) – und er schränkt den Begriff Wissenschaft ein. Er will ihn in ganz engem Sinne auf die Eliten der Naturwissenschaft fokussieren, die sich nur um die harten Fakten kümmert und im inneren Zirkel der Forscher unter sich bleibt. Außen vor bleiben dabei selbst die Medizin und die angewandten Wissenschaften wie Ingenieurwesen oder Agronomie, erst recht aber die Geisteswissenschaften, weil solche Fächer viel stärker auf die Muttersprachen verwiesen sind. Übrig bleiben also Physik, Chemie, Biologie und Mathematik.

So befasst er sich mit den Sprachbarrieren in der Wissenschaft, von einem interdisziplinären Blickwinkel aus; denn nicht ein Linguist ist hier am Werk, sondern ein Historiker, der seine Untersuchung gewissermaßen anlegt als eine Reise durch die Wissenschaftsgeschichte, die einen Bogen spannt vom klassischen Latein bis hin zu Kommunikationsversuchen mit Außerirdischen. Diese Reise führt ihn und uns durch eine ganze Reihe anderer Sprachen und Sprachprojekte der letzten 3 Jahrhunderte und endet in der zeitgenössischen Wissenschaft, die sich (zumindest virtuell) als einsprachig darstellen möchte. „Die Einsprachigkeit [in der Wissenschaft, aber auch generell] ist historisch gesehen ein seltsames Phänomen, da die Menschheit während der ganzen Zeit überwiegend mehrsprachig war“ (S. 2).
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Kommunikation in den Naturwissenschaften, jedenfalls die öffentliche, geschieht heute ja fast ausschließlich auf Englisch. Dies ist eine recht neue Erscheinung, die sich seit ungefähr einem halben Jahrhundert abzeichnet. Davor sah es ganz anders aus: um 1850 fand naturwissenschaftliche Kommunikation primär dreisprachig statt (in Englisch, Französisch und Deutsch). Dann reduzierte sich das allmählich auf 2 Sprachen (primär Englisch, sekundär Russisch) bis hin zur heute vorherrschend einsprachigen Kommunikation.

Vor rund hundert Jahren schien Deutsch noch auf dem Weg zu sein, die dominante Wissenschaftssprache zu werden. Es erfuhr einen schroffen Niedergang aufgrund politischer Umstände (Weltkrieg) und der kulturellen Entwicklungen in der Wissenschaftsgemeinde, und so reduzierte sich in der Wissenschaft die mehrsprachige Kommunikationsgemeinschaft zu einer monolingualen.

Historische (ja, allgemeiner gesagt: alle) Phänomene, Entwicklungen und Zeiterscheinungen entstehen niemals monokausal, sondern (lassen wir den Fokus eingegrenzt auf die Geschichte!) im Verlauf von Zeitströmen und können somit ihre Wurzeln auch an vielen verschiedenen Orten haben.

Und wenn es noch so sehr nach einer Binsenweisheit klingt, ist es dennoch zu unterstreichen: wissenschaftliches Tun wird kommuniziert mittels Sprache. Menschen können in jeder beliebigen Sprache wissenschaftlichen Ideen und spezifischen Experimenten nachgehen und sich darüber austauschen, zumindest denkt man das. Doch so lief es eben nicht!

Üblicherweise wurden bahnbrechende Erfindungen nicht in Ibo, Bengali oder Polnisch veröffentlicht, weder im anbrechenden 21. noch im 19. Jahrhundert. Seit Beginn historischer Aufzeichnungen finden wir solche Veröffentlichungen auf Altgriechisch, Arabisch, klassischem Chinesisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Latein, Niederländisch, Persisch, Russisch, Sanskrit, Schwedisch, Syrisch, osmanisch Türkisch.

   

Hermeneutik hatte immer schon ein ganz zentrales Anliegen, das man im Auge behalten muss: was ich meine, denke oder fühle, das kann ich am präzisesten darstellen in meiner eigenen Sprache; das entspricht meiner Identität. Kommunikation aber ist ein zweiseitiges Geschäft, und aus Sicht des Empfängers sieht alles ganz anders aus. Und genau darauf muss ich als Verfasser (von Text oder Rede) gleich gut achten. Wenn ich will, dass mein Gegenüber auch versteht, was ich sagen will, dann verwende ich am besten die Sprache, die er (auch) beherrscht. Und so befinde ich mich immer in einem Zwiespalt, dem Dilemma zwischen Muttersprache und Verkehrssprache, zwischen Identität und Kommunikationswillen.

Dabei soll nicht geleugnet werden, dass Menschen durchaus mehrere, verschiedene Identitäten haben können, je nachdem wem sie etwas vermitteln wollen oder sollen: als erziehende Eltern mit ihren Kindern, als Paar mit der geliebten Person, als Anwalt vor Gericht.

„Für englische Muttersprachler stimmen Identitäts- und Verkehrssprache (Kommuni-kation) einfach überein. Sie sind nur gefordert, das adäquat auszudrücken, was sie meinen, ohne die zusätzliche Last, gegen eine fremde Sprache anzukämpfen. Das ist ein Riesenprivileg, dessen sich Anglophone keineswegs bewusst (blind) sind. Eines der Ziele dieses Buchs ist es, diese Assymetrie und deren Konsequenzen deutlich zu machen.“ (S. 5-6)

Weiter unten (S. 13) führt Gordin das genauer aus: „Die Situation derzeit wirft offensichtliche Fragen nach Fairness auf, wenn Nicht-Anglophone intensiv Englisch studieren müssen, ... während englische Muttersprachler sich direkt auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentrieren können, ohne zusätzliche Belastung.“

Dies soll eine Episode aus der Zeit illustrieren, als Deutsch die Sprache der Mathematik war (spätes 19. Jahrhundert und danach):
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So hielt der französische Mathematiker Henri Poincaré 1909 deutsche Vorlesungen in Göttingen, doch seine Abschlussvorlesung begann er so: „Ich muss heute Französisch sprechen und mich dafür entschuldigen. Es ist richtig, dass ich meine bisherigen Vorlesungen in Deutsch gehalten habe, in sehr schlechtem Deutsch: Fremdsprachen sprechen ist wie Gehen, obwohl man lahmt; man braucht Krücken; meine Krücken waren bis jetzt die mathematischen Formeln, und man konnte sich nicht vorstellen, was für eine Unterstützung sie für einen Redner sind, der sich nicht sehr firm fühlt. - Heute Abend möchte ich keine Formeln verwenden, ich bin ohne Krücken und daher muss ich französisch sprechen.“ (S. 13)

Ein kurzer Blick auf die Themen und Schwerpunkte der verschiedenen Kapitel ist hier angebracht:

Nach einer sehr ausführlichen Einleitung über Sprache der Wissenschaft widmet sich jedes Kapitel einer anderen „Sprache der Wissenschaft“. So folgt in Kapitel 1 ein Blick zurück auf die einst „perfekte Vergangenheit“ des Hochmittelalters, als man Latein verwendete (welches das vorher gängige Griechisch und Arabisch ablöste). Der Niedergang des Lateinischen begann im 19. Jahrhundert, und es setzte sich ein Triumvirat durch (ein heute noch geläufiges lateinisches Lehnwort für Dreigestirn) aus Englisch, Französisch und Deutsch, das ab 1850 – vor allem dank der überragenden Leistungen von Chemikern und Physikern dieser Muttersprachen – dann die internationale wissenschaftliche Kommunikation dominierte. Doch davon handelt dann ein späteres Kapitel!

Zunächst geht es Gordin um das Russische, dessen Problematik er an sehr konkreten Beispielen aufzeigt. Der unselige Streit um die Entdeckung des Periodensystems, dass man in Russland heute noch als Tabliza Mendelejewa darstellt, obwohl es doch durch den deutschen Chemiker Julius Lothar Meyer schon vorher beschrieben/gefordert worden war, zeigte auch auf, wie dringend notwendig eine Modernisierung der russischen Sprache war.

   

Mendelejew lebte einige Zeit in Europa (Heidelberg) und musste so viel mit Nicht-Russen kommunizieren. An Ostwald russisch schreiben, aber die anderen verstanden das nicht. An Kekulé schrieb er in gebrochenem Deutsch: „Im Dorf, wo ich wohne, kein Mensch kennt deutsch und Sie wissen wie schwach bin ich selbst in diese Sprache. Ich will doch probiren Ihnen zu erzeilen bezüglich meine Ansichten über d. Constitution v[on] Benzol alles was ist die wichtigste – nach meine Meinung … Entschuldigen Sie mir meine deutsche Sprache. Von Petersburg ich mögte besser schreiben – hier ist bei mir keine Mensch, doch keine Dictioner.“ Und ganz ähnlich auch an Erlenmeyer: „Uf! Ich habe geendet. Ich verstehe nichts und glaube, dass Sie könen von meine Brief nicht mehr verstehen. Wenn wirklich mein Brief bleibt unverstanden, dann schreibe ich französisch. Ich kann gewiss ein Übersätzer finden, aber in so delicate Geschichte will ich niemand andere hernehmen.”

Nicht viel besser erging es den Wissenschaftlern beim Ringen um eine treffend-korrekte chemische Nomenklatur. Auch dazu könnte man manch Interessantes zitieren, doch nun soll es genug sein an Einblick in die zwei „chemisch geprägten“ Kapitel; denn die nächsten nehmen Lösungen mittels Utopien als in den Fokus!

Aufgrund des immer stärker werdenden Nationalismus hatte sich das Dreigestirn Englisch-Französisch-Deutsch als schlichtweg unhaltbar erwiesen; denn „Die Franzosen würden niemals Deutsch tolerieren; Deutsche würden niemals Englisch dulden; Engländer würden gar nichts dulden; und keine der aufsteigenden nationalistischen Bewegungen würde sich einer dieser drei [Sprachen] unterwerfen“ (S. 110-111).

Das wäre ein Grund gewesen, zu einer polyglotten Wissenschaft überzugehen. Aber gerade das war schlicht undenkbar; denn der Erwerb vieler Fremdsprachen in angemessener Intensität hätte den Wissenschaftler dann keine Zeit mehr gelassen für ihr Kerngeschäft.
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So suchte man sein Heil in Plansprachen. Gordin vermeidet den Begriff Plansprache (weder artificial noch constructed noch planned language). Er unterscheidet aber apriorische (da nennt er Solresol) und aposteriorische Sprachen (Volapük, Esperanto, Ido). Sprache der Wahl sollte also eine aposteriorische sein, da diese jeglichen Ballast von Komplexität und Ausnahmen abstreift.

Das Kapitel „Speaking Utopian“ beginnt er gleich mit einem Esperanto-Zitat: „En Eŭropo oni ordinare pensas, ke en la tuta Ĥinujo oni parolas nur unu lingvon – la ĥinan. Estas vero, ke la loĝantoj de Pekino, kiel ankaŭ la loĝantoj de Kantono, Ŝanĥajo, Futŝano aŭ Amojo parolas ĥine, sed de la dua flanko estas ankaŭ vero, ke la plej granda parto de la loĝantoj de unu el la diritaj urboj povus kompreni la loĝanton de alia urbo ne pli bone, ol ekzemple la Berlinano la Londonanon aŭ la Parizano la Holandanon,“ so Jan Janowski in der Fundamenta krestomatio, p. 133-134
(z.B.: https://drive.google.com/file/d/0B3bwzubbm6ecVzZrYkNlNDV4X00/edit).

Um zu zeigen, wie komplex eine geplante Sprache sein kann, gibt der Autor dem Leser einen kurzen Blick auf das Volapük, die erste a posteriori geplante Sprache, die um 1880 von Johann Martin Schleyer, einem deutschen römisch-katholischen Priester, erfunden wurde, deren Sprachgemeinschaft jedoch weitgehend auseinander brach wegen vieler Reformanträge und der unnach-giebigen Persönlichkeit ihres Schöpfers, der es nicht erlaubte, mit seiner Sprache zu basteln, sondern sie zu seinem persönlichen Eigentum machen wollte. Für Schleyer war seine Sprache perfekt, obwohl sie aufgrund ihrer grammatischen und lexikalischen Feinheiten äußerst schwierig zu erlernen war. Schleyer entlehnte nicht einfach Worte aus vorhandenen Sprachen, sondern passte sie an seine Aussprache an, jenseits jeglicher Wiedererkennung. Das beste Beispiel dafür ist das Wort Volapük selbst (bedeutet Weltsprache und ist dem englischen world speak entlehnt).

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Allerdings muss man zugeben, dass Schleyers Erfindung des Volapük sehr verdienstvoll war: erst dadurch gelang es, den Boden für eine erfolgreichere geplante Sprache vorzubereiten – Esperanto.

Zu Zamenhofs Ziel, eine universelle Zweitsprache zu bieten (wie es der Autor ausdrückt), bemerkt er ganz richtig: „Die meisten Leute, die nicht Esperantisten sind, halten es ehrlich gesagt für grenzwertig lächerlich. Andererseits wissen Leute, die nicht Esperantisten sind, in der Regel nicht so viel darüber“ (S. 119)

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Extra hinweisen will ich auf die beeindruckende Fülle von Anmerkungen und weiter führenden Literaturhinweisen in den Fußnoten, die mir äußerst wertvoll erscheinen; sie benötigen trotz kleineren Drucks mit ihren stolzen 70 Seiten ein ganzes Sechstel des Buchs.

Eine weitere Eigenheit dieses Autors oder zumindest dieser Studie ist, dass alle Zitate auch in ihrer Originalsprache abgedruckt werden, als Fußnote, sofern im Haupttext die englische Übersetzung abgedruckt ist, bzw. umgekehrt. Auch dadurch erhält man sehr schnell einen Eindruck davon, um wie viele Sprachen es da geht, wenn man den Band durchblättert. Interessante Notiz gleich in der Einleitung: „Die Fußnoten [zu lesen] kann auch Spaß machen. Versuchen Sie Esperanto zu lesen – Sie werden es mögen!“ (S. 2)

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Utho Maier
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Utho Maier

 

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(0) Diese Seite ist auch (Plan) erreichbar über die Kurzadresse http://kurzelinks.de/sciencBabelo.

(1)
Zitat: „This book is ... not fundamentally a book about English. It is a history of scientific languages, the set of languages by means of which scientific knowledge has been produced and communicated.”

(2)
Zitat: „I certainly do not mean that some languages are intrinsically “more scientific” than others (although many have made such claims in the past and still do today, as we will see)”

(3)
Zitat: „The collapse into monolingualism is, historically speaking, a very strange outcome, since most of humanity for most of its existence has been to a greater or lesser degree multilingual.”

(4)
Zitat: „If you are a native speaker of English, your language of identity equals your language of communication; your burden is reduced to the irreducible problem of saying what you mean, shared by all speakers everywhere, without the additional load of struggling with a foreign tongue.9 That is an enormous privilege, but it is a privilege that Anglophones are largely blind to. One goal of this book is to make visible this asymmetry and its consequences.”

(5)
Zitat: „Today’s situation raises obvious issues of fairness, whereby non-Anglophones have to study English intensively and deploy it with some high level of fluency, while native speakers of English can conduct their science without that educational burden.”

(6)
Zitat: “Aujourd’hui, je suis obligé de parler français, et il faut que je m’en excuse. Il est vrai que dans mes précédentes conférences je me suis exprimé en allemand, en un très mauvais allemand: parler les langues étrangères, voyez-vous, c’est vouloir marcher lorsqu’on est boiteux; il est nécessaire d’avoir des béquilles; mes béquilles, c’étaient jusqu’ici les formules mathématiques et vous ne sauriez vous imaginer quel appui elles sont pour un orateur qui ne se sent pas très solide. — Dans la conférence de ce soir, je ne veux pas user de formules, je suis sans béquilles, et c’est pourquoi je dois parler français.”

(7)
Zitat: „the French would never tolerate German; the Germans would never tolerate English; the English would tolerate nothing at all; and none of the rising nationalist movements would submit to any of these three”

(8)
Zitat: „Today most people who are not Esperantists consider it, frankly, borderline ridiculous. Then again, people who are not Esperantists typically do not know that much about it.”

(9)
Zitat: „The footnotes can also be fun. Try reading Esperanto — you might like it!”

 
 

gruene Trennlinie - - - Stand: 170606
Utho Maier

 
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E:\gebAAtst_[O]\vonWeb2015\u52491909@esperanto-aalen.de-{stat150715}- . . . aktuell (8.2.16): E:\_G_GEBAA\web-akt_vonMSI\2015nov17\u52491909@esperanto-aalen.de\kulturgut_erhalten.htm
lokale Dateien und Infos zum Thema: E:\{{-akt-}}\bibl-news, Verzeichnis aktualisiert: (8.2.16)
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25.07.2017 {> Übersicht!} ◊ -> …



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https://translate.google.com/translate?sl=auto&tl=de&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=www.komiks.gildia.pl%2Fkomiksy%2Fdoktor-esperanto%2F1-english-esperanto&edit-text=,
https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias%3Daps&field-keywords=9788394268305,
www.worldcat.org/title/doctor-esperanto-a-comic-book-about-ludwik-zamenhof-doktoro-esperanto-komikso-pri-ludoviko-zamenhof/oclc/962369585?loc=, https://szukamksiążki.pl/SzukamKsiazki/katalog/show.html?katalog=0&idMain=3583414&bibId=960&se=on,

www.dasbibliothekswissen.de/E-Book-Quartalsbericht:-Hohe-Kaufintensivität-lässt-Absatz-leicht-steigen.html,
www.ubs-meineke.de/fileadmin/meinekes_upload/Dokumente_zum_downloaden/Publikationen_2014_2015/MEINEKE_MENGE_2014_ENB_58_153-154.pdf, www.kulturbewahren.de/bewahren/fb/a/news/ctenolepisma-longicaudata/?tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=fc6ef22373857c7b25b45b7afa7e1c3c, www.mdr.de/wissen/papierfischchen-100.html, https://wiki1.hbz-nrw.de/display/HIBE/2017/05/09/Papierfischchen+unterwegs,
https://www.clean-stgallen.ch/fileadmin/customer/assets/grp/bilder/Schaedlinksbekaempfung/Unterschied-zwischen-Silberfische-Papierfischchen.pdf, archivalia.hypotheses.org/64971,
https://www.bundesarchiv.de/imperia/md/content/bundesarchiv_de/fachinformation/ark/2016-08-01_kla_empfehlungen_schaedlingspraevention.pdf
www.bib-info.de: Die Papierfischchen - eine Gefahr,
pro.europeana.eu/enumerate/surveys/core-survey-4,
Findmitteldatenbanken wichtiger deutscher Archive, https://www.inetbib.de/listenarchiv/msg45305.html, Die wichtigsten Findbuchdatenbanken in Deutschland - Gesamtübersicht, https://www.ulb.hhu.de/de/recherchieren/fachdatenbanken/dbis.html?lett=&titel_id=12564&target=detail&colors=15&ocolors=40,
www.historicum-estudies.net/etutorials/tutorium-archivarbeit/weg-der-recherche/archivsuche-im-internet/, archive-bw.de: Was ist ein Archiv?,
Wolkenkuckucksheim: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolkenkuckucksheim, https://eo.wikipedia.org/wiki/Aristofano, https://eo.wikipedia.org/wiki/La_nuboj, www.gutenberg.org/files/3013/3013-h/3013-h.htm, https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Vögel_(Aristophanes),


(aktualigo) Inzwischen gibt es Fortschritte – generell sollte man ja nie voreilig die Flinte ins Korn werfen – Aufgeben ist Faulheit, also gilt es immer wieder erneut zu recherchieren:
Es konnte ja nicht sein, dass so eine ganze Auflage sich in Luft auflöst.
Und in der Tat ist es doch nicht so, auch wenn die Bücherdienste von UEA, FEL oder in Deutschland kein Angebot dazu haben.
Irgendwann stieß ich auf dieses Angebot der Italiener:
www.esperanto.it/index_htm_files/CATALOGO 2017.pdf,
und die Liste bietet doch tatsächlich die englisch-sprachige Version des Comics zum Verkauf an, sogar zu einem günstigen Preis!
(S. 37):   
 

17.06.22

Memento:
 

Meinen letzten Beitrag (Folge 32) in Esperanto aktuell hätte man ja noch so resümieren können: "in Polen laufen die Uhren eben anders als erwartet".
Jetzt aber würde ich eher so formulieren:
Aus meinem Lateinunterricht kenne ich noch die Maxime "de mortui nil nisi bene" (sprich über Verstorbene nur in guter Weise).
 

Inzwischen glaube ich, dies muss ein wenig an moderne Zeiten angepasst werden, und zwar so:
 

Sag nie was Negatives über Polen (weder über Land noch Leute)! Schränke lieber dein eigenes Recht auf Meinungsfreiheit ein;
denn wer mit Argumenten nicht mehr weiter kommt, dem ist jedes Mittel recht, auch wenn es faktische Zensur bedeutet.

Das kreide ich nicht nur den Polen (oder besser: manchen Ratsmitgliedern von Bialystok) an, sondern beispielsweise auch den Türken,
die immer noch den Genocid an den Armeniern leugnen und lieber andere der Nazimethoden bezichtigen, die sie selber vorführen und vorführten.

Ich greife wieder auf Latein zurück: o tempora, o mores!

Früher scherzte man über Zensur: "die hat auch ihre guten Seiten, nämlich, dass die Zensoren gezwungen sind, vernünftig Esperanto zu lernen" –
heute halte ich persönlich mehr vom Recht auf Meinungs- und Gedankenfreiheit und pfeife auf das Recht von Staaten oder anderen Institutionen auf Zensur!

Wenn heute ein Stadtrat versichert, er wolle keinerlei Zensur, aber gewisse Seiten müssten einfach aus einem (bereit gedruckten und verkauften) Comic entfernt werden,
weil solche Thematik nur etwas für Historiker sei; andere Leute bräuchte das nicht zu wissen, dann fällt mir doch gleich wieder die altbekannte
Beteuerung des Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht ein: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten" – Natürlich nicht, aber zwei Monate später,
am Sonntag, dem 13. August 1961, begannen nachts gegen 1 Uhr Streitkräfte der DDR, die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin sowie der zwischen
West-Berlin und der DDR auf ihrer vollen Länge (nahezu 170 km) praktisch lückenlos und zur gleichen Zeit mit einem gewaltigen Aufwand
an Menschen und Material abzuriegeln und Sperranlagen zu errichten.

Wie macht man Trennungen?


Auch anti­quarisch war nichts zu finden. tat¬sächlich

17.07.02